Allergie

Letzte Änderung:

Mittwoch, 31. Mai 2017

 

Wir führen in unserer Praxis Allergiediagnostik und die schulmedizinische und alternative Therapie bei Allergien durch. Die bisher durchgeführten Pricktestungen führen wir nicht mehr durch, da dies durch die letzte Gesundheitsreform für Hausärzte so unattraktiv gemacht wurde, dass die Untersuchung nicht mehr kostendeckend durchgeführt werden kann.

Da uns jedoch häufig Patienten mit Allergieproblemen der unterschiedlichsten Problematiken konsultieren, bieten wir als attraktive Alternativuntersuchung eine Nahrungsmittelallergietestung auf Basis spezifischer IGE Tests zu 60 häufigen Nahrungsmittelallergien. Dies wird als individuelle Gesundheitsleistung angeboten und ist kostenpflichtig (wird von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen!).

Abbildung 1

Abbildung 2

In manchen Fällen von Allergien wird der Arzt eine klassische  Hyposensibilisierung vorschlagen. Die Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung, die auch als Immuntherapie oder Allergieimpfung bezeichnet wird, ist derzeit die einzige bewährte Behandlungsform, die an der Ursache der Allergie ansetzt. Dabei bekommt der Allergiker unter ärztlicher Aufsicht über mindestens drei Jahre hinweg eine bestimmte Menge "seines" Pollenallergens, das die allergische Reaktion auslöst, in allmählich ansteigender Dosis unter die Haut gespritzt, um ihn so gegen die Pollen unempfindlich zu machen. Der Körper wird also langsam an die eigentlich harmlosen Stoffe (Allergene), auf die er überreagiert, gewöhnt. Es werden Antikörper vom IgG-Typ gebildet, die den Organismus vor dem Allergen schützen sollen. Zur Durchführung stehen derzeit für eine Hyposensibilisierung verschiedene Vorgehensweisen zur Verfügung:

  • Klassische Hyposensibilisierung
    Injektionen für alle oben genannten Allergieformen, ganzjährig in regelmäßigen Abständen über 3 bis 5 Jahre.
  • Kurzzeit-Hyposensibilisierung
    Injektionen gegen Pollenallergie: 7 Injektionen immer nur einige Monate vor der Pollenflugzeit über 3 bis 5 Jahre.
  • Sublinguale Hyposensibilisierung
    Mittlerweile werden wässrige Allergenkonzentrate angeboten, die unter die Zunge gebracht (sublingual), von der Zungenschleimhaut aufgenommen werden. Sie sind daher besonders für Kinder geeignet. Allerdings ist die Wirksamkeit im Vergleich zu den Injektionen noch nicht hinreichend bewiesen.

    Erfolgschancen
    Besonders gute Erfolge werden mit der Immuntherapie erzielt bei:
    Allergien gegen Pollen (Heuschnupfen) 90%
    Allergien gegen Hausstaubmilben 70-90 %
    Allergien gegen bestimmte Nahrungsmittel und 80 %
    Allergien gegen Insektenstiche. 95 %
    Des weiteren ist die Immuntherapie auch sehr erfolgreich, wenn sie in der Frühphase einer Allergie, also bei Kindern und erstmalig aufgetretenen Allergien im Erwachsenenalter, eingesetzt wird.

    zu Beachten:
    Es gilt, daß die Therapie noch ein Jahr über Symptomfreiheit hinaus fortgesetzt werden sollte.
  • Nach der Injektion der Substanz sollte der Patient noch mindestens 30 Minuten in der Praxis bleiben, damit der Arzt bei evtl. auftretenden Nebenreaktionen sofort Erste Hilfe leisten kann. Solche Reaktionen können harmlos sein: Rötung, Schwellung, Juckreiz an der Einstichstelle, Fließschnupfen, Augentränen oder Juckreiz an Handtellern, Fußsohlen oder unter der Zunge, oder mehr oder weniger heftig verlaufen: Luftnot, Hustenreiz, Atembeschwerden, Schwächegefühl, Unwohlsein, Kreislaufprobleme.
  • Nach jeder Spritze sollten für mehrere Stunden größere Anstrengungen und Kreislaufbelastungen vermieden werden.
  • Ebenso sind Alkohol und üppige Mahlzeiten nach den Injektionen zu meiden.
  • Medikamenteneinnahme sollte nur nach Absprache mit dem Arzt erfolgen!

    Alternative Hyposensibilisierung
    Hierbei handelt es sich um ein Laserakupunkturverfahren.
  • Der Patient wird in Kontakt mit geeigneten Allergenen gebracht und währenddessen erfolgt eine Laserakupunktur an verschiedenen peripheren Akupunkturpunkten. Die Behandlung wird bedarfsweise mehrfach wiederholt.
  • Eine solche Behandlung( nur die alternative Hyposensibilisierung)gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
  • Die Abrechnung erfolgt deshalb nach der Gebührenordnung (GOÄ) direkt mit dem Patienten.

 

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