Darmspiegelung

Letzte Änderung:

Mittwoch, 31. Mai 2017

 

Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen (malignen) Tumore des Darmes. Die kolorektalen Karzinome  machen mehr als 95 % der bösartigen Darmtumoren aus.

Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens  erkranken. Kolorektale Karzinome verursachen zunächst sehr selten Symptome, sie entstehen fast immer aus anfangs gutartigen Darmpolypen. Die Heilungschancen durch Operation und Chemotherapie mit 5-Jahres-Überlebensrate von 40 bis 60 % im Mittel hängen  entscheidend vom Krankheitsstadium ab, in dem der Darmkrebs entdeckt  wird. Seit 2002 übernehmen die Krankenkassen in Deutschland für alle Versicherten ab dem 55. Lebensjahr im Abstand von jeweils mindestens zehn Jahren die Kosten einer Darmspiegelung (Vorsorge-Koloskopie), um durch Entfernung etwaiger Polypen dem kolorektalen Karzinom  vorzubeugen. Die Wartezeit von 10 Jahren bezieht sich nur auf Patienten  mit unauffälligem Ergebnis und Beschwerdefreiheit.

Die Untersuchung hat sich in den letzten Jahren als sehr sinnvoll herauskristallisiert, da durch diese Untersuchung nicht nur Darmkrebs früh erkannt wird, sondern dessen  Enstehen durch die Entfernung von bestehenden Polypen bei der Untersuchung auch direkt verhindert wird. Es handelt sich sozusagen um eine Krebsvorsorgeuntersuchung mit Krebsvorsorgebehandlung, wenn notwendig.

(Text z.T. aus http://de.wikipedia.org/wiki/Kolorektales_Karzinom entnommen.)

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